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Lohnt es sich in diesen Zeiten noch, sich für kleine Parteien einzusetzen?

Bei der Bundestagswahl haben hier sehr viele Accounts dazu aufgerufen, solche Parteien nicht zu wählen, auch wenn sie teilweise deren Programme gut fanden.

Gerne könnt ihr eure Abstimmung auch zusätzlich begründen.

:boost_ok:
#KleineParteien #Wahlrecht #Bundestagswahl #5%Hürde

  • Lohnt sich nicht mehr (30%, 10 Stimmen)
  • Sollte man trotzdem machen (69%, 23 Stimmen)
33 Stimmen, Abstimmung endet: 1 Monat her

Don di Dislessia hat dies geteilt.

Als Antwort auf Don di Dislessia

Parteien sind Informationsbeschaffungs- und -verarbeitungsvereine. Sie treten in dieser Hinsicht zueinander in Wettbewerb. Man muss ja nicht die Partei wählen, in der man eine für sich und andere fruchtbare Rolle in diesem Prozess findet. Das lohnt erst, wenn man eine reale Chance, eigenes Personal in durch Wahl besetzte Gremien zu bringen - als Relaisstationen des Prozesses. Kleine Parteien eröffnen in jedem Fall mehr prozessbezogene Innovationsmöglichkeiten als große.
Als Antwort auf Don di Dislessia

Im Umkehrschluss würden derlei Aufrufe auch bedeuten, dass der Status Quo der Parteienlandschaft quasi zementiert ist.

Ich habe immer schon mitunter auch Kleinstparteien gewählt, sowohl in dem Wissen, dass sie es nicht schaffen werden oder aber auch in der Hoffnung, dass sie es schaffen könnten.

Die anschließende Wählerbeschimpfung ist eh sicher, dann kann ich auch die mir nahestehendste Option wählen.

Im Übrigen bin ich für eine Absenkung der Sperrklausel.

Als Antwort auf Anke

Ich bin für eine zweite Zweitstimme, ein Grenze halte ich durchaus für sinnvoll.

Da ich auch für echte Veränderung bin, halte ich kleine Parteien natürlich nach wie vor für sinnvoll, aber es ist schon ziemlich anstrengend, wenn man so viel Gegenwind und Desinteresse entgegengebracht bekommt.

Als Antwort auf Don di Dislessia

Da bin ich zwiegespalten. Auch ich stimme eigentlich mit einer Kleinpartei überein. Aber solange die Situation so ist, wie sie ist, nämlich das 1/5 des Parlaments mit Faschisten besetzt ist, ist es zu gefährlich Kleinstparteien zu wählen.
Deshalb:
1. Prio die Faschisten aus den Parlamenten jagen
Danach kann man wieder so wählen, wie man es auch möchte.
Als Antwort auf Jörg 🇩🇪🇬🇧🇪🇺

aber warum sollte ich mich dann weiter für die Piraten einsetzen? So denken gerade immer mehr und wenn du dann denkst, jetzt könnte man uns wieder wählen, sind wir so wenige, dass wir nicht mehr wählbar sind.
Als Antwort auf Don di Dislessia

Es ist halt eine üble Zeit im Moment.
Aber mal abgesehen davon: Die Piraten sind doch eh inzwischen Schnee von gestern. Nur meine Meinung.
Als Antwort auf Don di Dislessia

Ich bin halt mit meiner Meinung gerade raus. Einer der Gründe warum ich oft anecke. 🤷🏻‍♂️
Als Antwort auf Jörg 🇩🇪🇬🇧🇪🇺

stimmt, das kommt auch bei mir, in dieser Form nicht gut an.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Monat her)
Als Antwort auf Don di Dislessia

Man kann sich einsetzen und trotzdem so wählen, dass die Stimmen nicht verschenkt sind.

Die 5%-Hürde hat ihre Berechtigung, aber es ist natürlich trotzdem problematisch wenn viele Wähler dann gar nicht repräsentiert sind.

Eine Wahlrechtsreform bei der eine Kleinpartei eine 'Folgepartei' wählen / festlegen kann welche die Stimmen erbt falls die 5%-Hürde nicht genommen wird fände ich gut!

@don

Als Antwort auf Rapha Mack

Oder einfach zwei Zweitstimmen, dann kann der Wähler das selbst entscheiden.
Als Antwort auf Don di Dislessia

Es lohnte sich noch nie, für Kleinstparteien zu stimmen, die sicher unter der 5 %-Hürde bleiben. Das ist so gut wie Nichtwählen und die Kräfteverhältnisse verschieben sich zugunsten der anderen Parteien, mit denen ich nun gar nicht zu tun haben will. Zum Beispiel der AfD. Wenn 5 % Sonstige Parteien gewählt hätten, die mit guter Chance ins Parlament kommen, wäre die AfD zwar immer noch bei 20 %, hätte aber weniger Abgeordnete. Dann wäre vielleicht FDP und BSW im Bundestag.
Unbekannter Ursprungsbeitrag

mastodon - Link zum Originalbeitrag
Thomas Arend
Bin ich. Nach Wahl-o-mat stand eine Kleinstpartei ohne Chance oben auf der Liste. Dicht gefolgt von zwei anderen Parteien, von denen eine, die ich gewählt habe, nun im Bundestag ist. Hätte ich anders gewählt, dann wäre die AfD jetzt stärker vertreten.