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Ich war heute mit ein paar lieben Menschen am #Wirtschaftsministerium vom #Aiwanger um dort mit einem gelben X gegen die Gasbohrung in Reichling zu demonstrieren. #FFF hat unter dem #KoaGas dazu aufgerufen, in ganz Bayern an diesem Wochenende mit Kreide das gelbe X auf den Boden zu malen.

Die Gasbohrungen (inzwischen sind leider schon zwei konkreter geworden) beschäftigen mich seit einigen Monaten beruflich und drum möchte ich das Thema auch hier etwas bekannter machen!

#Klimakrise #Bayern

teilten dies erneut

Als Antwort auf Kasimir Buhr

tl;dr: In #Bayern sollen neue #Gasbohrungen erschlossen werden. In Zeiten der #Klimakrise ein absolutes Unding.

Jetzt zu den Hintergründen: Zwischen Ammersee und Lech liegen zwei sogenannte "Konzessionsgebiete für Kohlenwasserstoffe": #Lech und Lech Ost. Die Rechte an denen haben zwei Firmen: Genexco und #Genexco Gas. Bedeutet: Diese Firmen dürfen dank Beschluss von Aiwangers Ministerium dort exklusiv nach Gas suchen. Beginnen wollen sie in #Reichling, wo in den 80ern schonmal gebohrt wurde.

Als Antwort auf Kasimir Buhr

Damals hat sich die Förderung nicht gelohnt, heute ist das vielleicht anders und so baut man in Reichling gerade an einer neuen Bohrstelle um das alte Loch wieder zu öffnen.
Außerdem hat einer der Investoren verkündet, in der Region schon eine zweite Bohrung in Planung zu haben. Weitere könnten folgen. Ein ziemlich fatales Signal für den dringend nötigen Gasausstieg in Bayern. Doch Firmen und Teile der Politik feiern das vermeintlich saubere Gas aus der "Heimat". Sie hoffen auf Unabhängigkeit
Als Antwort auf Kasimir Buhr

Doch weder wird das Gas uns von Despoten unabhängig machen (zu wenig) noch wird es schmutziges LNG verdrängen (zu langfristige Verträge und zu viel bereits existente Infrastruktur). Es droht also einfach nur noch mehr fossiles Gas auf dem Markt und das Signal, dass es so immer weiter gehen kann.

Jetzt zu den Aktivitäten dagegen:

Als Antwort auf Kasimir Buhr

Vor Ort ist bereits eine ganze Weile eine Bürgerinitiative aktiv, der es bspw gelungen ist, eine Erklärung der Grundstückseigentümer*innen um die Bohrstelle zu organisieren, dass sie keine Pipeline zur Bohrstelle erlauben werden. Richtig stark. Und dank ihnen hat der Gemeinderat sich einstimmig gegen das Projekt ausgesprochen. Leider hält der Bürgermeister weiter dran fest.

Auf Landesebene sind weitere Gruppen aktiv: Mein Arbeitgeber (BUND Naturschutz), Greenpeace, FFF und noch einige ...

Als Antwort auf Kasimir Buhr

Zusammen haben wir nachgewiesen, dass Aiwanger entgegen seiner eigenen Aussagen die Bohrung sehr wohl verhindern könnte wenn er wöllte:

bund-naturschutz.de/pressemitt…

Und wir haben eine Petition gestartet, die genau das von ihm fordert:

bund-naturschutz.de/aktionen/k…

Auf der Aktionsseite gibt es auch nochmal mehr Hintergrund-Infos.

Bitte unterstützt unsere Aktion und haltet euch bereit für weiteren Protest, vor Ort, in München und überall in Bayern!

Als Antwort auf Kasimir Buhr

@Kasimir Buhr habt Ihr mal seinen Bruder gefragt? Ich glaub da ist eher der zuständig.