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"Das Gewaltmonopol des Staates ist unverzichtbar und wird immer unverzichtbar sein."

Stimmt oder stimmt nicht?

#umfrage
#BenniWillsWissen

  • Stimmt (45%, 39 Stimmen)
  • Stimmt eher (25%, 22 Stimmen)
  • Stimmt eher nicht (16%, 14 Stimmen)
  • Stimmt nicht (12%, 11 Stimmen)
86 Stimmen, Abstimmung endet: 3 Monate her

teilten dies erneut

Als Antwort auf benni

Ja, das Kapital will das so, denn es senkt seine Transaktionskosten.
Als Antwort auf n_to

@n_to naja aber das Kapital ist ja nun wirklich nicht unverzichtbar, darauf können wir uns doch vermutlich einigen?
@n_to
Als Antwort auf benni

Es ist verzichtbar, aber es gibt aktuell keine Kraft, die nicht aufgelöst und verdampft wird, wenn sie diesen Verzicht übt.
Als Antwort auf benni

sounds like the kind of stuff rapists say to escape their punishment
Als Antwort auf Outwit Playlist

@outwitplaylist i don't understand: do you mean that rapists like the monopoly on violence or that they do not like it. I heard both positions in the past...
Als Antwort auf benni

rape is a crime that currently goes mostly unpunished because of the nature of the situations it happens in - it is not provable in court unless the person doing is a complete idiot. So in this "no means no" constellation the monopoly on violence protects rapists (and to be less populist off course also all other crimes of violence that happen in one on one situations like parents beating their children /spouses etc) from prosecution and thereby legitimizes violence within families and relationships.
Als Antwort auf Das Hase

@bunny_riot social.tchncs.de/@benni/112172…


Weil ich so oft Rückfragen zu meinen #umfrage|n kriege: Bei #BenniWillsWissen gilt immer: Alles was ihr für eine Antwort wissen müsst, steht im Toot. Es gibt keine "gültigen" Definitionen von Begriffen, an die ihr euch halten sollt.

Als Antwort auf benni

Stimmt eher in dem Sinn, dass das Gegenteil Selbstjustiz ist.
Aber lass uns vorher darüber reden, was Staat in diesem Zusammenhang alles sein kann.
Als Antwort auf Nike Leonhard

@Nike_Leonhard was hältst du von folgendem argument? (CW: rape mention) infosec.exchange/@outwitplayli…


rape is a crime that currently goes mostly unpunished because of the nature of the situations it happens in - it is not provable in court unless the person doing is a complete idiot. So in this "no means no" constellation the monopoly on violence protects rapists (and to be less populist off course also all other crimes of violence that happen in one on one situations like parents beating their children /spouses etc) from prosecution and thereby legitimizes violence within families and relationships.

Als Antwort auf benni

Nichts.
Das erste Argument (es geschieht außerhalb der Öffentlichkeit) gilt für beinahe alle Straftaten mit Ausnahme von Hasspostings.
Und dass das Opfer bei erlaubter Selbstjustiz besser geschützt sei, ist erst recht Humbug. Was soll ein Kind seinen missshandelnden Eltern entgegensetzen? Was ein unter Drogen gesetzte oder durch Schläge eingeschüchterter Mensch einer Vergewaltigung? Eben. Das läuft auf Täterschutz raus.

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Als Antwort auf Nike Leonhard

Außerdem: Wozu Selbstjustiz führen würde, hat sich bei den Demonstrationen der Coronaleugner, den "Bauernprotesten" und nicht zuletzt bei den Naziübergriffen gezeigt. Die behaupten auch alle, das sei "Notwehr" und sie dürften das.

Und genau deshalb müssen wir zuerst über das Staatsverständnis und natürlich über die Gesetze reden. Also darüber, was geschützt werden soll und wie dieser Schutz erreicht wird.

Als Antwort auf Nike Leonhard

@Nike_Leonhard gerade beim Schutz vor Nazis hat der Staat aber leider nunmal meistens nen ziemlich schlechten Track-record...
Als Antwort auf benni

Ja. Aber das liegt nicht am Gewaltmonopol. Das liegt an DIESEM Staat und seinen Vertreter:innen.
Als Antwort auf Nike Leonhard

@Nike_Leonhard das bezweifel ich. Ein Gewaltmonopol zieht immer autoritäre Charaktere an, die Spaß dran haben, es auszuüben.
Als Antwort auf benni

Dagegen führt das Fehlen eines Gewaltmonopols zu Gesetzlosigkeit und damit zur Unterdrückung der Schwächsten. Deshalb bekämpfen (Wirtschafts-)Libertäre den Staat ja auch mit allen Mitteln: Kein Gewaltmonopol = mehr Macht für sie und ihre Sockenpuppen. Also gilt es, zu vermeiden, dass autoritäre Charaktere zu viel Macht anhäufen können.
Und auch in einer Räterepublik gibt es ein Gewaltmonopol, nämlich den jeweils zuständigen Rat. Sonst ist es keine.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (3 Monate her)
Als Antwort auf benni

Stimmt eher nicht, weil es sich um eine Konstruktion handelt. Ich finde oft spannender, wer genau welches Gewaltrecht haben soll - denn das ist ja die Folge, und auch die Intention. Das "Monopol" ist eigentlich nur heiße Luft.
Als Antwort auf prom™️

@promovicz hm. diese heiße luft wird aber sehr schnell solide wenn man mal versucht das zu brechen...
Als Antwort auf benni

Ja, aber: Polizisten brauchen zum Schlagen kein Monopol. Die meiste Gewalt die ich sehe geht nicht von Staaten aus, weil die eh zivil ist. Die härteste Gewalt die ich sehe, geht aber von Staaten aus.

Brauchen Staaten ein Gewaltrecht?
Eine Mehrheit würde "ja" sagen.
Ich würde "naja" sagen.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (3 Monate her)