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Die Überschrift hätte auch lauten können "Habeck: Stromsteuer runter, Netzentgelte weg" oder "Habeck: Ohne eigene Halbleiterfabriken bleiben wir weiter abhängig von Südkorea und Taiwan" oder "Habeck: Der Bündnisgedanke der BRD muss wieder zu neuem Leben erweckt werden". Aber nein, der #Deutschlandfunk hat sich für "Habeck: Wenn Syrien sicher ist, müssen Geflüchtete ohne Arbeit zurück" entschieden 🤷

deutschlandfunk.de/interview-r…

#lauteshirn #deutschlandfunk #roberthabeck #habeck #örr #orr_bewegen

Als Antwort auf 🇺🇦 Lauteshirn 🏳️‍🌈

E-Mail an Deutschlandradio und Autor dazu ist raus.

Langsam wird mir klar, warum Deutschland nur über Migration und nicht über andere Themen diskutiert.

teilten dies erneut

Als Antwort auf 🇺🇦 Lauteshirn 🏳️‍🌈

Ja, leider wird dieses Narrativ von vielen Medien massiv gepusht. Ich kann auch schon nicht mehr zählen, wie oft ich in Interviews gehört habe, wie die Befragten genau in diese Richtung gedrängt werden- da wird dann die Behauptung aufgemacht, die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sähe "Migration" als dringlichstes Problem - und das wird dann einfach akzeptiert. Nie fragt wer zurück, was das soll, welche Rolle die Medien dabei spielen, das Thema hoch zu halten ...

axebos hat dies geteilt.

Als Antwort auf 🇺🇦 Lauteshirn 🏳️‍🌈

Die Antwort des Deutschlandradios:
"Sehr geehrter ...,

Danke für Ihre E-Mail!
Sehr gern erläutere ich, warum wir diese Überschrift gewählt haben. Wie Sie zu recht schreiben, hätten wir uns für eine Vielzahl von Themen entscheiden können, die in dem Interview angerissen wurden. Entschieden haben wir uns dann für das Thema Syrien / Geflüchtete, weil es einen HOHEN NEUIGKEITSWERT hat. 1/2

Als Antwort auf 🇺🇦 Lauteshirn 🏳️‍🌈

Vor dem Hintergrund der Regierungskrise in Österreich, die Herr Habeck selbst anspricht, hat er mit seinen Äußerungen die – aus seiner Sicht – Anschlussfähigkeit seiner Partei an Positionen von Union und SPD deutlich gemacht. Wie anschlussfähig seine Äußerungen in der eigenen Partei sind, das muss er wahrscheinlich intern noch diskutieren. Hier deutschlandfunk.de/der-wahlkam… hat unser Kollege aus dem Deutschlandfunk Hauptstadtstudio kontextualisiert." 2/2
Als Antwort auf 🇺🇦 Lauteshirn 🏳️‍🌈

Die Antwort habe ich auch bekommen, noch mit dem Zusatz, dass sie es leider nicht allen recht machen können ...
Als Antwort auf 🇺🇦 Lauteshirn 🏳️‍🌈

Das war genau das, was ich vermutet habe, als einen Artikel über dieses Interview auf #ntv gelesen habe.

Vermutlich würden relevante Überschriften nicht so oft rezitiert. Sollte der #Journalismus etwa tatsächlich nach wissenschaftlichen Kriterien arbeiten?!?

#Sarkasmus

axebos hat dies geteilt.

Als Antwort auf 🇺🇦 Lauteshirn 🏳️‍🌈

Das hat Habeck übrigens wirklich gesagt:

social.tchncs.de/@lauteshirn/1…


Das hat #Habeck gesagt: "Wenn das Land sicher ist, verlieren diejenigen, die aus Angst geflohen sind, ihren Schutzstatus irgendwann. Das wird noch ein bisschen zu beobachten sein, wie sich die Regierung dort aufstellt. Annalena Baerbock war gerade da, um das rauszufinden. Diejenigen wiederum, die hier dann sind, also hier arbeiten, können ihren Bleibestatus, ihren Aufenthaltsstatus oder ihren Deutschenstatus dann auch nutzen, um hierbleiben zu können... 1/2

Unbekannter Ursprungsbeitrag

mastodon - Link zum Originalbeitrag
Flo
@schnedan Die Aussage ist vermutlich etwas verkürzt in einem Telefoninterview gefallen. Es geht nicht um 100% Autarkie, sondern weniger als 100% Abhängigkeit. Viele kleine, diversifizierte Risiken sind besser als ein Klumpenrisiko. Durch Förderung, Verzollung und Regulierung kann man sich auch gegen Dumping-Preise wehren. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen und man hätte besser vor 10 - 20 Jahren damit angefangen, aber besser spät als nie.
Unbekannter Ursprungsbeitrag

mastodon - Link zum Originalbeitrag
Flo
@schnedan Es geht darum, im Ernstfall überhaupt eine Alternative zu haben und nicht völlig erpressbar zu sein. Wenn China in Taiwan einmarschiert und Teile unserer Industrie 100% abhängig von guten Handelsbeziehungen sind, wie helfen wir dann Taiwan? Vermutlich gar nicht. Das halte ich für das wesentlich größere Risiko als dass wir ihnen Marktanteile abnehmen.